Kunststation Hauptwache
Pausieren, Gucken, Staunen ...
Die Kunststation Hauptwache zeigt Schulkunst mitten in der U‑Bahn‑Station Hauptwache – sieben Vitrinen, gestaltet von Schülerinnen und Schülern aus Frankfurt und Offenbach.
Schulkunst im Zentrum Frankfurts
Die seit Jahren leerstehenden Vitrinen in der D-Ebene wurden von der Verkehrsgesellschaft Frankfurt frisch renoviert und von der Domäne S in eine Bühne für Schulkunst verwandelt. In den kommenden zwei Jahren zeigen hier Schulen ihre Arbeiten – direkt im Herzen Frankfurts, zwischen Rolltreppen und Bahnsteigen.
Material trifft Idee In sieben Vitrinen präsentieren Schülerinnen und Schüler Werke aus Keramik, Glas und Metall – Materialien, die nicht nur ästhetisch, sondern auch brandschutztechnisch notwendig sind. Diese Einschränkung wurde zum kreativen Impuls: Die jungen Künstlerinnen und Künstler wagten neue Wege. Durch Kooperationen, unter anderem mit dem Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, konnten die Jugendlichen in professionellen Werkstätten arbeiten und Erfahrungen mit ungewohnten Werkstoffen sammeln. Die Workshops sind für die teilnehmenden Schulen kostenlos.
Aktuelle Ausstellungen Meereswelten, Neue Stadtlandschaften, Gastprojekt: Linien und Flächen erobern den Raum
Eröffnung der Ausstellung Montag, den 8. Dezember im Dialogmuseum
Zur Eröffnung redeten:
- Marcus Gwechenberger (Dezernent für Planen und Wohnen)
- Carolina Romahn (CEO, World Design Capital 2026) und Dilan Alt (Leitung Bildungsprogramm, WDC 2026)
- Bernd Conrads (Pressesprecher VGF)
- Gerrit Ulmke (Schulleiter Helmholtzschule Frankfurt)
- Petra Stilper (Projektleitung) und Schülerinnen und Schüler der Helmholtzschule Frankfurt
Eröffnung Kunststation Hauptwache
Beteiligte Schulen:
Gymnasium Römerhof (Antje Blumer, Nicole Schäfer-Ochs) · Gymnasium Süd (Adriane Westerbarkey, Andre Lohrengel) · Helmholtzschule Frankfurt (Tina Baumung, Stefanie Haller, Petra Stilper) · Marienschule Offenbach (Tanja Jakoby, Daniel Werner) · Rudolf-Koch-Schule Offenbach (Dr. Tatjana Jamieson)
Projektleitung: Petra Stilper, Künstlerische Ausstattung: Adriane Westerbarkey, Kommunikation: Olivia Wisker
Die Vitrinen an den U-Bahn Gleisen Richtung Südbahnhof und Richtung Bad Homburg, Heddernheim
Am Gleis der U-Bahn Richtung Eschersheim (U1–U8) im Durchgang zur S-Bahnstation, rechts und links von dem Kiosk befinden sich sechs Vitrinen
Die Eckvitrine liegt gegenüber auf dem Gleis im Zugang der U-Bahnen Richtung Südbahnhof (U1–U8), vor dem Aufgang zur Zeil
Was das Projekt bewirkt
- Etablierung eines dauerhaft sichtbaren Kunstortes für Schülerinnen und Schüler im Zentrum Frankfurts!
- Stärkung der kulturellen Teilhabe junger Menschen und ihrer gestalterischen Wirksamkeit im öffentlichen Raum
- Erprobung neuer künstlerisch-pädagogischer Formate durch den Einsatz ungewöhnlicher, in der Schule selten genutzter Materialien wie Glas oder Metall
- Beitrag zur partizipativen Stadtentwicklung für Jugendlich, insbesondere für die Neugestaltung der Hauptwache
- Sichtbarmachung jugendlicher Perspektiven
- Förderung von Verantwortung für gemeinschaftlich genutzte Räume
- Plattform für den Dialog zwischen Stadtgesellschaft und Schulen
- Sensibilisierung für Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Wandel
Kooperationspartner und Schirmherrschaft
Die Schirmherrschaft hat Prof. Dr. Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt, übernommen. Sein Engagement stärkt die Verbindung zwischen Bildungsarbeit und Stadtentwicklung.
Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) ermöglicht das Projekt, indem sie die Vitrinen in der U-Bahnstation Hauptwache zur Verfügung stellt. Im Rahmen der kooperativen Zusammenarbeit werden auch durch VGF initiierte Wettbewerbe für Schulen zu den Themen Mobilität stattfinden. Darüber hinaus bietet die VGF den teilnehmenden Schulen Führungen hinter die Kulissen des Frankfurter Nahverkehrs an – etwa in der Leitstelle, der Stadtbahnzentralwerkstatt oder an der neuen U-Bahnstation Europaviertel – und macht so erfahrbar, wie Mobilität und Stadtgestaltung zusammenhängen.
Kunststation Hauptwache Teil des Programms:
World Design Capital 2026 Frankfurt Rhein Main 2026 (WDC 2026)
Die Kunststation Hauptwache wird möglich durch die wertvolle Unterstützung von
sowie der Ortsbeirat 1 (Innenstadt/Altstadt) der Stadt Frankfurt am Main
Institutionelle Partner der Kunststation Hauptwache sind:
Wer wir sind
Domäne S – für Schülerinnen und Schüler e.V. ist ein gemeinnütziger, gemeinwohlorientierter Verein mit Sitz in Frankfurt am Main. Der Verein ist aus langjähriger gemeinsamer Projektarbeit im schulischen Kontext hervorgegangen. Die Beteiligten kennen und schätzen sich aus der Zusammenarbeit an realisierten Kunst- und Bildungsprojekten.
Ausgangspunkt waren unter anderem das „Grüne Klassenzimmer“ am Lessing-Gymnasium, entwickelt und umgesetzt von Irmgard Bünger und Petra Stilper gemeinsam mit dem Künstler Marco Poblete, sowie Ausstellungsformate wie „Schule trifft Galerie, Galerie trifft Schule“, initiiert von Kim Behm. In diesem Rahmen wurden mehrere Ausstellungen mit Schülerinnen und Schülern im öffentlichen und halböffentlichen Raum realisiert, darunter Vasarely Variationen und Matisse to go.
Domäne S versteht sich als Plattform für Schulkunst im öffentlichen Raum. Ziel ist es, künstlerische Arbeiten und Ideen von Schülerinnen und Schülern sichtbar zu machen, Teilhabe zu ermöglichen und einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten. Die Projekte verbinden schulische Bildung mit kultureller Praxis und städtischem Raum. Sie entstehen in Kooperation mit Schulen, Künstlerinnen und Künstlern sowie kulturellen Institutionen. Der Verein arbeitet projektbezogen und engagiert Honorarkräfte für Workshops, Ausstellungen und Organisation.
Foto der Workshops der Domäne S in der Agentur des städtischen Wandels, Baubachstraße 7.
Die Workshops der Domäne S wurden unterstützt von
Kulturamt
der Stadt Frankfurt
Kontakt
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Anfragen per Post an:
Domäne-S für Schülerinnen und Schüler
Höllbergstr. 10, 60431 Frankfurt am Main